Kronos

Des Himmels und der Erde jüngster Sohn saß als Gottvater auf dem Thron,

Begründer einer goldenen Zeit, Aetas Aurea, goldenes Reich.

Gehasst vom Vater, ihn sogleich entmannt - seine Kinder er verschlang,

einer nur dem Schlund entkam - Zeus, der Sohne des Titan.

 

Die Kroniden obsiegen, wenn Titanen erliegen - vorbei ist Kronos Reich,

Das Alte verliert und das Neue siegt - vorbei ist Kronos Reich.

 

Zeus mit List des Vaters Schlund entkam, in der Kaverne  er wuchs heran

der schwere Stein dem Schlund entsprang, Kroniden gleiches auch gelang.

Noch heute dieser Stein dort wird bestaunt, ein Ort, wo das Orakel raunt.

Ein Areal der Fröhlichkeit - Kronos, genannt der Gott der Zeit.

 

Text und Musik: K. Bolender veröffentlicht April 2014